| col treno
(Zug) |
über
Nacht Der Nachtzug München - Florenz - Rom fährt über den Brenner - Bozen - Trento - Verona - Bologna - Firenze nach Rom und endet dort. Er ist die beste Verbindung für Oberitalien, die Toskana und Mittelitalien! Die Fahrräder sind sicher im Radabteil unterzubringen, allerdings sind die Radplätze reservierungspflichtig. Da der Zug in München beginnt , hat man genug Zeit einzuladen: München ab 21.03, Florenz 06.18, Chiusi 07.30, Orvieto 07.55, Rom 09.05. Zurück geht es ebenso mit dem Nachtzug, der in Rom 19.10, Florenz 21:53, Bologna 23.05 Uhr abfährt und morgens 6:30 Uhr in München ankommt. Der NZ hat Schlafwagen und Liegewagen. Wir haben gute Erfahrungen mit den zum Teil noch altertümlich anmutenden, aber klimatisierten Schlafwagen gemacht. Normalerweise sind pro Kabine 3 Betten (Männlein/Weiblein getrennt) vorhanden, es gibt aber auch einige 2 Bett-Abteile (im DB Jargon "double" genannt). Kann man problemlos reservieren. Radler Hotline der DB: 01805-151415. Gut mit dem Zug zu erreichen, sind so die wichtigsten Radfahrziele in Italien: Toskana, Umbrien, Venetien und die oberitalienischen Seen. Meist ist nur 1x Umsteigen nötig. In den italienischen Regionalzügen ist die Fahrradmitnahme fast durchgängig und problemlos möglich. Den Besonderheiten des Bahnfahrens in Italien sei eine extra Seite gewidmet -> hier lang.
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| nell'autobus
(Bus) |
Bike&Bus: Einige Reiseveranstalter bieten Mitfahrgelegenheiten nach Italien an. Man selbst fährt im Reisebus, die Räder sicher im Radanhänger. Nähere Informationen hierzu gibt es bei Reisezeit und natours. Die Busse fahren im Frühjahr 2x/Monat, ab Mai wöchentlich, Ende September ist Schluß. Start ist 20 Uhr ab München. Man fährt über Nacht über den Brenner, kann um 1 Uhr in Rovereto (Gardasee, Oberitalien) aussteigen, um 6 Uhr in Florenz, um 7:30 in Livorno (Fährverbindung nach Korsika, Sardinien und Sizilien), 9:00 in Piombino (Fährverbindung nach Elba) und endet 10 Uhr in Grosseto. Unserer Erfahrung nach ist es eine gute Alternative zum Zug vor allem für Reisen in die Toscana und wenn man es nicht so weit nach München hat.
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| in macchina
(Auto) |
Machen alle anderen, weil es so einfach und gewohnt ist. Profis haben sogar einen Radanhänger. Für uns wäre es jedoch (wie für alle Tourenradler) eher problematisch, da wir nicht 2 Wochen lang von einem Ort aus morgens starten und abends dorthin wieder zurückkehren wollen. Richtig viel von einer Landschaft sieht man nur, wenn man sich fortbewegt. So müsste das Auto also 14 Tage an einer Stelle sicher oder unsicher auf einem Parkplatz stehen bleiben. Haben wir also noch nie gemacht. Wenn dann haben wir uns in Italien selbst ein Auto geliehen, um sonst nicht zu überbrückende Teilstrecken zu bewältigen.
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| sulle
alpi
(mit dem Rad über die Alpen) |
Wir würden aus eigener Erfahrung sagen: Das muss man mal gemacht haben! Der angenehmste Pass, den man mit dem Rad überwinden kann, ist wohl der San Bernardino, der vom Hinterrheintal nach Bellinzona ins Tessin führt. Wir wollten von dort aus an die oberitalienischen Seen und weiter durch die Poebene ins Piemont. Unter dem angegebenen Link kann man unsere Tour dorthin nachlesen und besichtigen. Der Pass ist von der Strecke her gut zu fahren und nicht zu anstrengend. Eine weitere Möglichkeit, die wir schon erwägt haben, ist über den Reschenpass vom Inntal nach Südtirol zu kommen. Wer sich generell dafür interessiert, findet auf dieser Seite eine Übersicht der fahrbaren Pässe.
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| in aereo
(Flugzeug) |
Der Literatur zufolge kam Christus nur bis Eboli. Leider kein Witz! Denn wer mit Rad weiter in den Süden will, muss auf schnelle, durchgängige Züge leider verzichten. Ab Rom stehen nur noch R-Zügen für den Radtransport zur Verfügung. Also Fliegen? Für die meisten Airlines ist Radtransport kein Fremdwort mehr, Problem ist nur der sichere Transport der Räder. In der Regel wird nicht viel verlangt: Luft aus den Reifen lassen, Lenker um 90 Grad drehen, Pedale abmontieren. Drei Anmerkungen hierzu:
Mit diesen drei Quellen lässt sich das Thema bewältigen. Ich verzichte darauf, die immer größer werdende Anzahl von Verbindungen nach Italien, die ryanair, tuifly und co. anbieten, hier wiederzugeben. Auch wir sind immer wieder versucht, diese schnelle und deutlich kostengünstigere Anreiseform in Anspruch zu nehmen. Dass wir es nicht tun, liegt einerseits an unserer Vorliebe für das Bahnfahren über Nacht, wodurch der Urlaub für uns einen Tag früher beginnt. Andererseits aber auch an unserem Bewusstsein für Natur und Umwelt, die wir gerade auf unseren Italienreisen so genießen. Dazu gehört für uns auch eine möglichst umweltverträgliche Anreise.
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