Wie sind wir in Italien unterwegs?

Radwege haben wir in Italien -  mit Ausnahme von Südtirol -  noch nicht viele angetroffen. Es bleibt zum Radfahren nur die Straße, was in der Regel kein allzu großes Problem darstellt.  Die Autofahrer sind eher rücksichtsvoll und hupen, wenn sie einem sehen. 


Etsch-Radweg vor Trento
Da es erheblich weniger Autoverkehr gibt als bei uns und der sich zudem auf die großen Straßen konzentriert, hat das Fahren auf ruhigen Nebenstraßen fast Radwegequalität. Wer sich etwas Mühe im Vorfeld macht, findet in den wenig befahrenen Landstrichen wie in der Toskana und in Umbrien oder gar im Appenin eine akzeptable Route. Schwieriger ist das in den viel stärker bewohnten Regionen wie in Oberitalien oder Apulien. 

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Reiseführer zu den Touren:
Apuanische Alpen
Umbrien
Apulien
Toskana


Trulli in Alberobello
Brauchbares Kartenmarterial gibt es nur für die touristisch gut erschlossenen Bereiche in Form von Radwanderführern, die man schon in Deutschland kaufen kann. Ansonsten ist man auf großmaßstäbliche Karten angewiesen. 

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Reisekarten von Kümmerly+Frei gemacht, die im Maßstab von 1:200.000 mit Angaben zu Steigungen und zur Verkehrsbelastung eine radgerechte Planung zulassen. Hilfreich, wenn auch schwer erhältlich, sind die Karten der einzelnen italienischen Provinzen (Carta della provincia), die es im italienischen Buchhandel gibt.


Sovana, Südtoskana
Wir fahren  bewußt mit den eigenen Trekkingrädern und nicht mit Mountainbikes oder Rennrädern. Das geht zwar auch, läßt sich aber mit dem Selbsttransports des gesamten Gepäcks  nur schlecht vereinbaren.